Tag Archives: Depression

Nachts wenn

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Nachts, wenn ich die Waffen lade, Mit welchen ich mich niederstrecke Wenn ich nachts in Schmerzen bade, Salz aus meinen Wunden lecke Wenn der Schmerz nachts in mir schreit Und ich wütend um mich schlage Wenn Gift die Apathie befreit Die ich nicht mehr ertrage Nachts, wenn Nachtigallen rufen Und die Sterne schweigen Wenn ich nachts die letzten Stufen Meines… Read more »

Schwermut

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Seh ich einstge Fotos an, hör ich alte Lieder, denk ich dann und wann daran… und häufig immer wieder, wie mein Leben mir zerrann. So drückt es mich hernieder; mein Leben spielt Tyrann. Alle meine Lebenssäfte, viere an der Zahl, verlassen ihre Kräfte, schwarze Galle, voller Qual. Des Teufels Prüfung schmerzt in mir geht tief an die Substanz. Und weckt… Read more »

Geistiger Tod

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Das Jahr 2012 begann beschissen. Wobei ich unsere gemeinsame Silvesterfeier noch zum letzten Jahr zähle. Es war trotz einiger widerer Umstände ein sehr gutes Jahr 2011. Und Anfang Januar kamen schon die ersten Katastrophen. Die Wirtschaftskrise traf auch mich. Keine Aufträge mehr, überhöhte Preise, mein Graskonsum stieg schon seit einem Jahr bis ins Unermessliche. Dazu die vertrackte Lage mit René,… Read more »

Eisig kalte Stürme

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Eisig kalte Stürme brausen von Osten her durchs Land. War lange nicht da draußen. Fühl mich leer und ausgebrannt. Das Leben drauß‘ im Eis erstarrt, so wie die meine Seele. Grausam schwarze Gegenwart. Kloß in meiner Kehle. Ein Nichtstag jagt den andern und schlägt wie‘s Wetter auf mich ein. Möcht so gern im Frühling wandern, möcht so gern am Leben… Read more »

The End

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Ich weiß. Ich hab Seal seinen Twitterspruch geklaut. Aber er passt leider so gut. Nur dass es bei René und mir nicht sieben Jahre waren, sondern eher sieben Wochen. Eigentlich wusste ich schon so lange, dass es nicht weiter gut geht. Nur wollte ich diese „Wahrheit“ nicht sehen, nicht anerkennen und nicht hören. „Es wird schon“ hatte ich mir immer… Read more »

Zwei Herzen

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Zwei Herzen voller Einsamkeit fanden sich in der Novemberblüte. Ich dacht, der Frühling wär nicht weit und mit ihm die Liebe, Wärme, Güte. Zwei Herzen still in Trauer haben alles stets versucht, zu durchbrechen diese Mauer von Depression und Flucht, so lang nach uns gesucht… Zwei Herzen rein, in tiefen Schmerzen hatten nur den einen Glauben an die Verschmelzung ihrer… Read more »

2011 – A review

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2011 begann anders als die Jahr‘ zuvor, ohne Sucht und ohne Kater. Mit Leiden und Humor, im Gesamten adäquater. Den anfangs kalten Januar teilte ich mit großen Schmerzen. Doch bald schon ward er wunderbar gar frühlingshaft in meinem Herzen. Jedoch dann fehlte mir zu oft mein grüner Freund. Zu groß war meist die Gier nach meinem täglich Joint. Viele Wochen… Read more »

Unwirklich

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Ich laufe durch die Straßen. Alles erscheint mir unwirklich. Fühle mich fremd in diesen mir sonst so vertrauten Straßen. Sehe Menschen. Schöne Menschen. Alte Menschen. Traurige, geknickte Augen. Ich frage mich, warum sie alle noch leben. Warum bringen sie sich nicht um? Was hält sie am Leben in dieser trostlosen, grauen Welt? Alles erscheint so unwirklich. Dezember. Tiefschwarze Wolken und… Read more »

Ja, hau mich in Stücke!

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Ja, hau mich in Stücke! Nimm Dir, was von mir übrig ist. Und bevor ich vollends verrücke, sei nur Du mein Sadist! Entreiße mir mein Herz, zerquetsch es in Deinen Händen. Gib mir jeden Schmerz, er soll niemals enden! Mach Dir einen Lenz daraus, mich ewig Leiden zu sehn. Komm, blas mir die Lichter aus, erst dann lass ich Dich… Read more »

Scheintod

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Jeden Tag dasselbe Bild. Geduckter, grauer Tag, zum Leben nicht gewillt, Angst an meiner Seele nagt. Ein Herz vor Kälte brüllt. Ich halt das Grauen nicht mehr aus, möcht nur noch wortlos gehn. Tret aus diesem Leben aus, möchte nichts mehr sehn, lass die Vergangenheit zuhaus. Fast schon einem Scheintod gleich, wirkt täglich mein Bestehen. Jeder Tag auf Zehen schleicht,… Read more »

Du Schicksal

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Wie Du Schicksal mich wieder fickst; ich halte das nicht mehr aus! Und wie Du mir die Stimmung knickst; nun sitz‘ ich wieder mal Zuhaus‘! Egal, was ich auch mache, niemals ist es Recht! Und nach jeder begonnenen Sache, fühle ich mich wieder schlecht! Ich seh‘ den anderen zu, wie sie glücklich leben. Und ohne Rast und Ruh‘ sitze ich… Read more »

Sommer 2011

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Wie ein Juni kam der April daher, und wie ein Juli war der Mai. Und schon im Juli war nichts mehr von der Sommer-Jubelei. Wenn schon im August die ersten Blätter fallen, erwacht mein Frust, stirbt Gesang von Nachtigallen. Bald stürmen kalte Winde, wie jene aus Oktobern, sehr schroff und ungelinde, um den Winter zu erobern. Stürme, Hagel und Fluten… Read more »

Juligrauen

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Regnerisch, zu kalt und voller Grauen schlägt der Juli auf mich her. Auf Sommersonne und hellblauen Himmel vertraue ich nicht mehr. All das Glück der letzten Wochen, all das schöne Hochgefühl sind im Juli nun zerbrochen; mein Leben steht jetzt gänzlich still. Ich wünscht’ ich müsst’ sie nicht erleben, diese widerliche, dunkle Zeit. Würd’ mein Leben dafür geben, wär von… Read more »

Atemlos

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Meine noch vor kurzem noch so neue, strahlende Fassade ist abgefallen. Zum Vorschein kommen alte Ernüchterung, Farblosigkeit, Unmut. Nichts hast du geschafft, John.  Wie gern wär ich einer von denen, die nichts darauf geben, was andere von ihnen halten oder über sie denken. Wie gern wär ich einer, der ohne den ständigen Input von außen leben kann. So einer bin… Read more »

Ein Tag Leben

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Die letzten Wochen wurden durch meine Apathie immer unerträglicher, schmerzhafter und zurückgezogener. Bis ich am letzten Wochenende zum Umdenken kam. „So wie es jetzt ist, endet es in einer Katastrophe.“ Ich stellte ab Montag, Dienstag und Mittwoch einige schlechte Gewohnheiten wie das Rauchen und das „Rauchen“ abrupt ein, nahm meinen Behandlungstermin in der Kieferchirurgie wahr und bemerkte eine allgemeine, sehr… Read more »

Vatertag

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Ich sitz’ vor einem leeren Blatt Papier und weiß nicht was ich schreiben soll. Stunden sitze ich so hier und höre Bach von Dur bis Moll. Ich würd Dir gerne sagen, was mich heut bewegt. Jedoch an solchen Tagen ist’s der Gram, der mich erschlägt. Drum find’ ich keine Worte, bleibe still und stumm. Der Elan, der einst rumorte, ist… Read more »

Du mieser Gast, Du Störenfried!

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Ganz unverschämt kommst Du herein, fragst nicht, ob ich Dich ließe. Nimmst meinen Stolz und schenkst mir Wein, den ich in meinen Zustand gieße. Nimmst mir damit Hoffnung, nimmst mir den Verstand! Du raubst mir bald mein Leben. Und das Glück, das ich einst fand… …wird’s mit Dir nie mehr geben. Ich hab nur noch den Willen, Dich endlich zu… Read more »

Ekeltage

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Ich wünscht, ich könnte schlafen und nie mehr draus erwachen. Die Dinge, die mich trafen, sie nahmen mir mein Lachen. Ich habs versucht, ich schwöre Dir, das Leben zu genießen. Ohne Wein und ohne Bier und ohne Blutvergießen. Jedoch es gibt die Tage, die mich ekeln, an mir zehren. Bin selten in der Lage, mich dagegen recht zu wehren. Diese… Read more »

Graue, kalte, tote Tage

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Graue, kalte, tote Tage, ruhig, geduckt, auf Zehen schleichend. Verdross’ne Stimmung, unausreichend. Sehnsucht nach Lebendigkeit. Sehnsucht nach Liebe, Freude, Erneuerung. Doch nur das Uhrwerk bewegt sich unaufhörlich weiter. Das Leben steht still. Kalte Bilder scheinen durch die Gardinen. Durchbrechen meine Schädeldecke. Schleichen sich ein. Mit Ekel und Abscheu ertrage ich sie, mit klarem Kopf. Klarer als je zuvor. Ohne Nebel,… Read more »

Endzeit

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Als dies’ Jahr der Sommer begann, war mein Geist noch voller Pläne. Und als das Glück dann wieder zerrann, blieb davon nur eine Träne. Mein Leben; ich hab’s aufgegeben; hab keinerlei Elan. NIE nach Glück werd’ ich mehr streben, weil das Glück mich langsam KANN. Jedoch, bevor der Vorhang bald für immer fällt, möcht’ ich’s noch einmal wissen. Das Gefühl,… Read more »

SommerendDepression

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Die schlimme Stimmung kam zurück, auch wenn ich es nicht wollte. Es fließt dahin, mein ganzes Glück, auch wenn ich’s fangen sollte. Mein Antrieb, der mich im Sommer noch leben ließ , ist mit den letzten Tagen gegangen. Nun wieder, ist das Schicksal sehr fies, ich hab das Gefühl, als kann ich mich nicht mehr fangen. 13.08.2010

Frühlingstage – ein Résumé

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Die letzten Wochen waren eher deprimierend als gemäßigt oder schön. Das Wetter spielte auch nur allzu selten ein paar Tage mit. Klaus und ich haben in der Zeit viel den Garten hergerichtet; auch einen ersten Grillabend mit Feuerstelle gab es schon unter den Nachbarn. Die Stimmung im Haus und bei Herrn Huber wurde nach einer missglückten Facebook Party am 30.03…. Read more »

Hausverbot

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Nach einer Nacht mit heftigsten Albträumen, mehrmaligem Aufwachen und Angstzuständen führt dieser Tag nichts Gutes im Schilde. Wie immer koche ich meinen Tee auf, räume etwas auf und langweile mich am PC. Meine Stimmung ist alles andere als gut, aber ich versuche, das Beste draus zu machen. Die Albträume der letzten Nacht hängen mir immer noch nach. Mein Exfreund, der… Read more »