Tag Archives: Einsamkeit

Schön’s Blümelein

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Einst stand da ein schön’s Blümelein Vor einem alten Haus. Es stand so einsam und allein; Das hielt mein Herz nicht aus. Behutsam nahm ich es zu mir Und setzte es Zuhause ein. Es war dann fortan hier, Das zarte, junge Blümelein. Es gedieh so wunderbar Und blühte auf, in voller Pracht, Seit es bei mir war, So bei Tag… Read more »

Genug

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Ich habe genug. Genug von Dummheit, Von Unehrlichkeit und Lügen; Genug von Intrigen und Hass. Ich habe genug. Genug von Einsamkeit, Von egoistischem Wohlwollen; Genug von menschlicher Gier. Ich habe genug. Genug von kalten Tagen, Von Trübheit und Novemberblues; Genug vom Wetter. Ich habe genug. Genug von jedem Tag, Von jeder Woche; Ich habe genug vom Leben. 14.01.2014 – 20.58

Wochenenden

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Am Wochenende feiert, tanzt und lacht Der halbe Rest der Welt. Ich bleib allein, bis gegen Acht Mein schwarzer Vorhang fällt. Der rote Wein ist mein Begleiter Durch diese tote Nacht. Ich trink ihn immer weiter, Bis er mich müde macht. Diese graue Einsamkeit Nüchtern zu ertragen, Ist die pure Grausamkeit An solchen toten Tagen. Aber auch der rote Wein… Read more »

Die Gayromianisierung der schwulen Szene

Einige meines Semesters Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre wird die Zeit noch kennen, als man sich über Szenekneipen oder Kontaktanzeigen in verschiedensten Printmagazinen kennenlernte. Damals gab es sogar noch „Blind Dates“. Wie verrückt mag das wohl für Euch jüngeren Schwulen von heute klingen. Blind Date. Hat der kein Iphone? Keine Cam? Ne, der ist sicher komisch drauf. Ich… Read more »

Ich tanz in den Mai

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Ich tanz in den Mai Mit mir ganz allein. Ich tanz bis um Drei Und schlaf allein ein. Ich tanz nach dem Bild Der einsamen Jahre. Ich tanze so wild, Mir ergrauen die Haare. Ich tanz in den Mai; Ein jedes Jahr wieder. Ich tanze mich frei, Vom Klang alter Lieder. Ich tanz mir herbei Die schönsten Gesellen. Doch jede… Read more »

Abends, wenn der Vorhang fällt

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Abends, wenn der Vorhang fällt Und die Sehnsucht mich erstickt Abends, wenn die Wut mich quält Und die Uhr beständig tickt Abends, wenn ich an Dich denke Und mein Herz am Bluten ist Wenn ich meinen Geist ertränke, Der an meiner Seele frisst Abends kommt die Dunkelheit Und mit ihr mein Zerfall. Abends kommt die Einsamkeit, Denn sie ist überall…. Read more »

Mein Herz

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Das Jahr neigt sich dem Ende, Meine Seele bleibt allein. Das Herz sprach tausend Bände, Nun mag es nur noch schrei’n. Es schreit nach Liebe, schreit nach Luft Und windet sich vor Schmerz. Versperrt in dunkler Gruft, Das blutend, heiße Herz. Des Menschen kühler Hass Sperrte es dort ein. Ich fühle noch den Bass Der alten Schweinerei’n. Ich lass Gefühle… Read more »

Gefangen

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Ich kämpfe gegen Einsamkeit Und gegen Apathie. Ich bin das alles langsam leid; Das wahre Glück und Zweisamkeit Erreichen mich doch nie. So bleibe ich gefangen In des Teufels Brust. Die Hoffnung ist vergangen; Sie ist mir kein Verlust. Das Grauen schafft, Die Wunde klafft, Mein Herz wird weich, Die Seele bleich, Ich gehe gleich, Mit letzter Kraft. 01.12.2012 –… Read more »

Im Regen

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Seltsam, im Regen zu wandern. Nass ist ein jeder Stein. Keiner grüßt den andern. Und ich bin allein. Voll Glanz war mir die Welt, Als gestern noch die Sonne schien. Aber nun, seit der Regen fällt, Sind all meine Freuden dahin. Seltsam, im Regen zu gehn. Jede Blume schließt ihre Blüten. Keiner möcht den andern sehn, Wenn Regenschauer wüten. (Entstanden… Read more »

Nachts wenn

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Nachts, wenn ich die Waffen lade, Mit welchen ich mich niederstrecke Wenn ich nachts in Schmerzen bade, Salz aus meinen Wunden lecke Wenn der Schmerz nachts in mir schreit Und ich wütend um mich schlage Wenn Gift die Apathie befreit Die ich nicht mehr ertrage Nachts, wenn Nachtigallen rufen Und die Sterne schweigen Wenn ich nachts die letzten Stufen Meines… Read more »

Heimat

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Bilder alter Kindertage überschatten meinen Traum. Bilder, die ich kaum ertrage, schweben täglich durch den Raum. Ich seh die Uferpromenade die auf meine Schule zielt. Hoff auf Mutters Gnade, ein schlechtes Zeugnis ich erhielt. Doch Mutters Zorn bleibt niemals aus; werd auch heute ihn erleben. Fliehe schreiend aus dem Haus, bin von Einsamkeit umgeben. Ich hör der Lehrer strenge Worte… Read more »

Nur Luft und leere Worte

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Langsam schleichend windet sich ein stiller Faden durch meine einst so bewegten Lippen. Ich möchte schreien, doch die Bänder meiner Stimme sind stumm. Schweigend stößt mein Lufthauch durch sie hindurch. Nur Luft und leere Worte dringen nach außen; keiner hört mich schreien. Sei es drum. Niemand sieht mein schwarzes Herz. Garstig, kahl, ausgebrannt und voller Schmerz. Keiner wird es je… Read more »

In meiner Stube

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In meiner Stube ganz allein, lausch ich klassischer Musik. Trinke sehr viel roten Wein, bis unterm Tisch ich lieg. Weißt Du was von Einsamkeit, während Du mit Freunden trinkst? Ich wünsch Dir niemals diese Zeit, wo Du darin versinkst. Abendlich stell ich mir Fragen, warum das Leben mich so ätzt. Warum muss ich’s ertragen? Mein Lachen ist nur aufgesetzt. Ich… Read more »

Einsamkeit

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Die Einsamkeit, sie kotzt mich an und jeden Tag auf’s Neue. Ich brauch nun endlich einen Mann und keine Tunten, die ich scheue! Wen ich möcht’, der gibt kein Licht, und wer mich will, den möcht’ ich nicht. Und wollen wir mal doch, stellt sich raus: Ein Schlampenloch! So bleib ich doch allein und resigniere. Trinke roten Wein, bis ich… Read more »

DIR

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Alles, was mir bringt Behagen, scheint so weit und fern von mir. Und an solchen tristen Tagen wünschte ich, ich wär bei Dir. …Doch auch das “DIR” ist nur ein Traum in meiner leeren Welt. Dass es Dich gibt, das glaub ich kaum; denn hier ist nichts, was mich noch hält. 27.12.2010

Nur mit Dir

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Von allen Genüssen dieser Welt, möchte ich entzogen sein. Und wenn der Schnee auch ewig fällt, fühl ich nie wieder Sonnenschein. Sollt’ die Krankheit mich verzehren, und der Tag mir finster sein. Sollten Richter mich bekehren, bin ich bis ans End’ allein. Wenn das Schicksal mich zermürbe, jeden Tag und jede Nacht, wenn mein Geist für immer stürbe, und der… Read more »

Ohne Worte

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Ich möcht grad so gern dichten, doch mir fällt nichts ein. Kann nur eines heut berichten, Ich fühl mich recht allein. An Tagen wie diesen erscheint alles grau und leer. Wenn Regenströme fließen, in ein Tränenmeer. Ich möcht’ grad so gern schreiben, jedoch mir fehlt das Wort. Die Zeit scheint stehn zu bleiben, Mein Schöngeist ist hinfort. Versuch nicht mir… Read more »

Ach, Du schöner, roter Wein

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Ach, Du schöner, roter Wein… viele Jahre warst Du mein. Dein Rebensaft hat mich betört und auch so manche Lieb’ zerstört. Der Eine ging, der And’re kam, stets warst Du dabei, ganz ohne Scham. Ach, Du schöner, roter Wein… wie konnt’ ich ohne Dich nur sein. War’n einst Wochen ohne Dich vergangen, kam mir sehr bald das Verlangen: Verlangen nach… Read more »