Tag Archives: Geist

Diese Welt…

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Meine Hände sind leer Und müde mein Geist. Mein Herz schlägt schwer Das Nichts in mir kreist. Wie kann ich das abwenden? Wo finde ich mein Glück? In meinen leeren Händen Zerbricht es Stück für Stück. Das letzte Fünkchen Glück. Die Angst hat meiner Seele Große Mauern aufgebaut. Der Kloß in meiner Kehle Hass und Trauer in sich staut. Ich… Read more »

Der Clown

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Manchmal erkenn ich mich nicht wieder; Mein Geist schwimmt in Glückseligkeit. Ich tanze auf alte Lieder Und geb mich hin der Albernheit. Doch wie es aussieht, ist es nicht; Meine Seele möchte schrei‘n. Nur der Clown lacht im Gesicht, Und wahrt den falschen Schein. Weinen möcht‘ er viele Tränen In ein großes Tränenmeer. Ich sollte noch erwähnen: Eigentlich will er… Read more »

Mein Geist

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Mein Geist liegt in Fetzen Vor Euch zerstreut. Und mit ihm die letzten Gedanken von heut. Erst schienen sie rein Und wundersam echt. Jetzt sind sie ein Reim; Meiner Seele ist schlecht. Mein Traum ist vorbei; Er war nur ein Schwank. Die Gedanken sind frei, Meine Seele ist krank. Ich geb mich nun hin Einer anderen Welt, Und suche den… Read more »

Letzte Nacht

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Letzte Nacht wars erst gewesen, Da hab ich Dich gesehn. Ich stand vor einem jungen Wesen Voller Geist und traumhaft schön. Du fragtest, ob ich ewig bliebe Und ich sagte: „Ja! Dieses ist die wahre Liebe, Ohne Lüge und Eklat.“ Doch in den frühen Morgenstunden Musstest Du schon gehn. Im Déjà-vu der alten Wunden Fragte ich, wann wir uns sehn…. Read more »

Befreiung

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Ich scheiß auf Einsicht und Moral; Ich geb es jedem weiter. Was Du denkst ist mir egal; Schon fühl ich mich befreiter. Schütt ich Mittags Bier mir rein, Um alles zu vergessen, Und Abends literweise Wein, Dann fühl ich mich zerfressen. Wilde Regenstürme wüten Übers Maienland. Und die bunten Blüten Bleiben unerkannt. Mein Herz ist leer, Mein Geist voll Wut…. Read more »

Abends, wenn der Vorhang fällt

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Abends, wenn der Vorhang fällt Und die Sehnsucht mich erstickt Abends, wenn die Wut mich quält Und die Uhr beständig tickt Abends, wenn ich an Dich denke Und mein Herz am Bluten ist Wenn ich meinen Geist ertränke, Der an meiner Seele frisst Abends kommt die Dunkelheit Und mit ihr mein Zerfall. Abends kommt die Einsamkeit, Denn sie ist überall…. Read more »

2011 – A review

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2011 begann anders als die Jahr‘ zuvor, ohne Sucht und ohne Kater. Mit Leiden und Humor, im Gesamten adäquater. Den anfangs kalten Januar teilte ich mit großen Schmerzen. Doch bald schon ward er wunderbar gar frühlingshaft in meinem Herzen. Jedoch dann fehlte mir zu oft mein grüner Freund. Zu groß war meist die Gier nach meinem täglich Joint. Viele Wochen… Read more »

Was für eine kranke Welt

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Was für eine kranke Welt entsteht in letzter Zeit? Es geht nur noch um Geld und falsche Eitelkeit. Was für kranke Leute möchten mir was lehren? Seh ständig wie auch heute, man kann sie nicht bekehren. Was für kranke Worte erreichen meinen Geist? an jedem Zufluchtsorte der Lügengeist noch kreist. Ach, welch kranke Erde, schreit nach Luft und Liebe, Ich… Read more »

Leeres Blatt Papier

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Ich sitz vor einem leeren Blatt Papier und möchte so gerne Worte fassen. Doch sie fliegen vorbei an mir, wie fliegend leichte Untertassen. Da kann ich’s Schreiben auch gleich lassen. Ich sitz vor einem leeren Blatt Papier und denke ganz tief drin in mir: Wo sind all die Worte hin, die meinem Fetisch Nahrung geben? Macht es jetzt noch einen… Read more »

Grüner Rauch in meinen Lungen

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Grüner Rauch in meinen Lungen ist für mich wie Medizin. Hab tagelang nach Luft gerungen, nun fühl ich mich wie Aladin mit seiner bezaubernden Gini. Geb mich den schönen Dingen hin und lausche Paganini, dazu ein Glas Martini. Oder doch ein Gläschen Wein, am liebsten trocknen, roten? Ja, ich denk, er soll es sein, denn Schnaps ist mir verboten. Du… Read more »

Wär ich ein Stern

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Ach, wie wär ich gern ein ganz andres Wesen. Ach, wäre ich ein Stern, wär vieles nicht gewesen. Würde es von oben sehn, wie Ihr die Welt mit Eurer Gier zerstört, durch Euer Missverstehn und der Menschen Geist erfriert. Wie ihr zu Euch Menschen seid, unberechenbar, gemein, unnachsichtig, ungescheit, so können nur Menschen sein! Und eines Tages würde ich Euch… Read more »

Novembermorgen

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Nebelschwaden am Novembermorgen, Krähen kreischen durch die Stadt. Lieg allein und ungeborgen noch im Bett und fühl mich matt. Nasses Grau sich wie ein Schleier um die toten Bäume hüllt. Jedes Jahr die gleiche Leier, und nichts, was meinen Unmut stillt. Eh‘ um zehn die Sonn‘ erwacht und das Grauen schwindet, ist in meiner Seele Nacht, die sich schreiend windet…. Read more »

Wein und Wahrheit

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Ich sitz geschafft Zuhause und trinke Erdenblut. Ich genieße diese Pause, wenn der Geist mal ruht. Ich erzähl‘, was mich bewegt erzähle mehr und mehr. Und eh‘ es Zwölfe schlägt befind ich mich im Wahrheitsmeer. Ein paar Gläser später sehe ich dann ein: Der wahre Verräter ist der rote Wein. und wieder ein Glas später wird mir sonnenklar, dass der… Read more »

Der Friede sei mit Dir

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Mensch unser… Der Friede sei mit Dir und mit Deinem Geiste. Doch mit Dir ist nur die Gier; ich find‘ das scheiße, weißte?! Und der Verzicht sei auch mit Dir; gib Dein täglich Brot den Armen! Denn Dein Konsum; er reicht für Vier; nun hab doch mal Erbarmen! Die Liebe sei mit Dir. Jedoch Du liebst nur Dich. Du siehst… Read more »

Vatertag

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Ich sitz’ vor einem leeren Blatt Papier und weiß nicht was ich schreiben soll. Stunden sitze ich so hier und höre Bach von Dur bis Moll. Ich würd Dir gerne sagen, was mich heut bewegt. Jedoch an solchen Tagen ist’s der Gram, der mich erschlägt. Drum find’ ich keine Worte, bleibe still und stumm. Der Elan, der einst rumorte, ist… Read more »

Steppenwolf? Früher und Heute

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in einer Hommage und angelehnt an Herman Hesse’s Steppenwolf. (http://www.suhrkamp.de/) Manchmal, ja immer häufiger sehe ich mich gern als der Steppenwolf, wie Hermann Hesse ihn in gleichnamigen Buch glanzvoll umschreibt. Aber ist der Wolf nicht ein Rudeltier, das stets mit den Anderen zieht und sich einem Alphatier unterordnet, wie dies etwa der Mensch bei seinem Sklaven, dem Hund ist? Dann… Read more »

Du mieser Gast, Du Störenfried!

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Ganz unverschämt kommst Du herein, fragst nicht, ob ich Dich ließe. Nimmst meinen Stolz und schenkst mir Wein, den ich in meinen Zustand gieße. Nimmst mir damit Hoffnung, nimmst mir den Verstand! Du raubst mir bald mein Leben. Und das Glück, das ich einst fand… …wird’s mit Dir nie mehr geben. Ich hab nur noch den Willen, Dich endlich zu… Read more »

Verzweiflung

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In diesen Nächten denk’ ich oft, ja hat’s denn einen Sinn? Dass ich mich mit dem Leben zoff’ und noch so an ihm bin? Ich hab’s mir zwar nicht ausgesucht, doch weiß ich ganz genau: Das Glück, es ist nicht ausgebucht, nur ‘s Leben ziemlich rauh. All gut Dünken und schön Reden kann ich gern, durch’s ganze Jahr! Jedoch, ich… Read more »

Nur mit Dir

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Von allen Genüssen dieser Welt, möchte ich entzogen sein. Und wenn der Schnee auch ewig fällt, fühl ich nie wieder Sonnenschein. Sollt’ die Krankheit mich verzehren, und der Tag mir finster sein. Sollten Richter mich bekehren, bin ich bis ans End’ allein. Wenn das Schicksal mich zermürbe, jeden Tag und jede Nacht, wenn mein Geist für immer stürbe, und der… Read more »

Ach, Du schöner, roter Wein

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Ach, Du schöner, roter Wein… viele Jahre warst Du mein. Dein Rebensaft hat mich betört und auch so manche Lieb’ zerstört. Der Eine ging, der And’re kam, stets warst Du dabei, ganz ohne Scham. Ach, Du schöner, roter Wein… wie konnt’ ich ohne Dich nur sein. War’n einst Wochen ohne Dich vergangen, kam mir sehr bald das Verlangen: Verlangen nach… Read more »