Tag Archives: Herbst

Kindheit, Jugend, Herbst und Winter

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Ein Frühling voller Kindheitstage Kühl, verregnet, grauenvoll. Kindheit war die reinste Plage Ein Frühling in H-Moll. Der Sommer wollte besser sein Die Jugend in C-Dur. Liebe, Sex und roten Wein Lebenslust und Freude pur. Eines Tags bemerkte ich: Mein Sommer wird zu heiß. Und als er just dem Winter glich Lag ich tot in kaltem Schweiß. Viele Blätter sind gefallen… Read more »

Narben alter Sommertage

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Aus dem Sommergrün entstiegen, Golden, rotes Herbstgewand. Wird bald auf der Erde liegen, Überall im ganzen Land. Heut noch, darf ich sie genießen, Letzte, warme Sonnenstunden. Nah dem Sommer, milde Brisen; Bald ist dieses Bild verschwunden. Eh des Winters eisig Klauen Rauben all die letzten Farben; Hier am Wald und in den Auen Seh ich schon die ersten Narben. Narben… Read more »

Trostlos graue Wolkenbilder

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Trostlos graue Wolkenbilder Hängen tief am Firmament. Schwarze Vögel kreischen wilder; Wind wird rau und turbulent. Eisig stürmt er um die Gassen; Herbstlaub tanzt am Wegesrand. Dieses Grauen ist zum Hassen Auf die Ewigkeit verdammt. Dauerregen peitscht seit Tagen Unerlässlich her, Schafft mir stetig Unbehagen; Mein Geist ist müd und leer. Der Sommer dürft mir ewig bleiben, Das tut er… Read more »

Abschiedskonzert

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Ein allerletzter Sommerhauch Weht durch die Stoppelfelder. Die Sonne scheint mir auf den Bauch; Der Wind geht etwas kälter. Letzte Vöglein singen Zum Abschied ein Konzert. Es mag nach Sommer klingen; Doch der ist nichts mehr wert. Die Kronen grüner Wälder Altern vor sich hin. Der Herbst wird stetig gelber; Ein Sommertraum zerrinnt. Bald zieht der Novemberblues Seine Spur durchs… Read more »

Septemberblues

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Regen, Dunst und Nebelschwaden Ziehen durchs Septemberland. Stürmisch kühl und ohne Gnaden Braust der Wind durch mein Gewand. Gelblich Herbstlaub ziert die Gassen; Das Lied der Vögel ist verklungen. Aus traurig grauen Wolkenmassen Ist ein Herbst entsprungen. Das graue Bild trübt mein Gemüt; Ich mag es nicht ertragen. Die Sommerfarben sind verblüht; Nun blüht das Unbehagen. 27.09.2013 – 12.30

Novemberblues

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In meinem dunklen Kämmerlein Schweig ich mit den Wänden. Freudlos und allein Mit leeren, schweren Händen, Händen schwer wie Stein, Möcht ich mein Werk vollenden, Doch es soll nicht sein. Draußen ächzt ein kalter Wind Durch die toten Gassen. Krähen um die Tausend sind Auf Bäumen und Terrassen; Kummervoll ihr Schrei erklingt, So traurig und verlassen. In ihm hör ich… Read more »

Oktobergold

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Spätnachmittag am Waldesrand, Oktobergold und Purpurrot Bemalt die Flur im Land, Bevor ein dunkler Winter droht, Mit tiefem Sonnenstand. Letzte, zage Winde wehn Das Herbstlaub um ein Haus. Mit ihm muss nun der Sommer gehn, Das letzte Fest ist aus. Dafür möcht ich dankbar sein, Für jeden Tag Oktobergold, Für Waldesrot und Sonnenschein, Eh die Stimm‘ des Winters grollt. Ich… Read more »

Oktobersonne

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Warmer, sanfter Wind Durch Stoppelfelder weht. Da kommt ein Blatt geflogen. Des Winters Kind Am Zeitrad dreht. Der Herbst ist eingezogen. Oktobersonne, wärmst Du mich Heut gar zum letzten Mal? Bevor der kalte Winter sich Hier niederlässt im Tal. Baumkleid rot und golden Färbt sich tief im Wald. Der Sommer ist vorbei. Dürre Hollerdolden Die der Herbst bemalt. Von der… Read more »

Dieser wunderbare Sommertag

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Ach, wie lieb ich diesen einen Wunderbaren Sommertag. Bis gestern konnt man meinen, Der Sommer bleibt so fad. Regen, Hagel, Donnerschlag, Graue Wolken, steife Briesen Nahezu an jedem Tag Im Frust mich baden ließen. Heut jedoch ist’s nicht zu kühl Und auch nicht brütend heiß. Die Uhr des Herbstes steht heut still. Wie lange noch? Wer weiß? Hätt nur einen… Read more »

DezemberRosen

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Wann sonst nur kalte Stürme tosen und Grau erstarrt das Land, erblühen bunt Dezemberrosen, und mein Herz, das René fand. Schon einem neuen Frühling gleich, erwacht die gelbe Herbstnatur. Bienen summen um den Teich, der Himmel blau-Azur In unserer ersten Dezembernacht blühte ein gelbes Röschen auf. Das hab ich Dir ans Bett gebracht und ich bestehe sehr darauf, dass es… Read more »

Tote Bäume

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Tote Bäume stehen grau in dichten Nebelwiesen. Von den Blättern tropft der Tau und ich sehe wieder diesen trostlos dunklen Plattenbau. Im Sommer mag er schön erscheinen, umringt von grünen Bäumen. Heute aber muss ich weinen und mir´s „Sommerglück“ erträumen. streun mit müden Beinen vorbei an alten Scheunen. Gehe weiter durch den Wald, durch nasses, totes Laub, mir friert, wird… Read more »

Spätsommermorgen

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Herbstlich frisch, ein Sommermorgen glänzt am frühen Tau der Wiesen. Vorbei sind wilde Wettersorgen; lasst den Sommer uns genießen! Letzte Nebelschwaden ziehen leis‘ sich in den See zurück, bevor die Mittagssonne heiß den Sommer bringt zurück. Blauer Himmel, wolkenlos, kaum Wind vermag zu wehen. Dieses Bild ist grandios und dürfte nie vergehen. Selten ist’s das mir ein Morgen so sehr… Read more »

Goldener Oktober

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Golden rotes Baumkleid wieget sich im Wind. Der Sommer nimmt ‘ne Auszeit …und wird des Herbstes Kind. Die Sonne tief am Firmament, der Himmel blau wie’s Meer. Kleine Wärme, ganz dezent, Blütenstauden leer. Bevor es kommt, das Novembergrau, so lass und das genießen. Mir wird schon jetzt so bang und flau, mit dem Sommer abzuschließen.

Endzeit

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Als dies’ Jahr der Sommer begann, war mein Geist noch voller Pläne. Und als das Glück dann wieder zerrann, blieb davon nur eine Träne. Mein Leben; ich hab’s aufgegeben; hab keinerlei Elan. NIE nach Glück werd’ ich mehr streben, weil das Glück mich langsam KANN. Jedoch, bevor der Vorhang bald für immer fällt, möcht’ ich’s noch einmal wissen. Das Gefühl,… Read more »

Der Sommer ist tot

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Der Sommer ist tot. Die Wies’n steigt. Der Sommer wird rot. Der Vogel schweigt. Dort wo einst die Sommerbüte stand, Seh ich nur noch frische Narben. Nun zieht ein kühler Herbst ins Land, Malt mit seinen Farben. Zuvor noch leuchtend gelb und rot, Zum Schluss vertrocknet, alt und braun. Schon eh der graue Winter droht, Ist vorbei der Sommertraum. 18.09.2010

Sommerstrahlen

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Die allerletzten Sommerstrahlen warten draußen, warm und rein. bevor der Herbst mit blassen, fahlen Bildern stiehlt des Sommers Schein. Sommer, deine Tage sind gezählt! Beehr mich bitte sehr bald wieder! Denn wenn Winter meine Seele quält, verstummen alte Lieder. Ich nehm die letzten Sommerstrahlen an mich – geb sie nicht mehr her. Welchen Preis muss ich wohl zahlen, dass der… Read more »

SommerendDepression

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Die schlimme Stimmung kam zurück, auch wenn ich es nicht wollte. Es fließt dahin, mein ganzes Glück, auch wenn ich’s fangen sollte. Mein Antrieb, der mich im Sommer noch leben ließ , ist mit den letzten Tagen gegangen. Nun wieder, ist das Schicksal sehr fies, ich hab das Gefühl, als kann ich mich nicht mehr fangen. 13.08.2010

Herbstkastanien

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Seh ich braune Kastanienbäume, mitten im August. gehn vorbei die schönen Träume, spür’ ich nur noch Frust. Wo sind sie hin, die bunten Wiesen, grüner Baumschmuck, Vogelsang? Der Herbst, er war schon angepriesen, Als Frühling noch so eben klang. Ich wünsche mir noch ein paar Wochen Sommerhauch und Lieb’gefühl. Doch ich hab den Herbst gerochen, braun und dunkel, viel zu… Read more »

Sommer 2010

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Im Nachhinein seh ich’s als gutes Jahr. Es war anders als Jahre zuvor. Der Sommer war doch wunderbar, auch wenn ich meinen Glauben oft verlor. Ich hatte EUCH – Euch gute Seelen, was wär ich gewesen ohne Eure Geduld. Musst ich mich manchen Tages quälen, und fühlt’ ich mich auch voller Schuld: IHR wart für mich da – in Worten… Read more »

Herbstdepression

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Herbstdepression Die Zeit bleibt stehn, die Luft wird rauh Natur gehüllt in tristes grau Die Bäume kahl und splitternackt eine Trauer die mich sofort packt lässt mich nicht mehr los, zieht mich runter, macht mich down muss immer wieder rückwärts schaun Schönheit, vergänglich, geweihet zum Tod Mein Kummer wacht über die seelische Not Wann werden wieder die Blüten treiben die… Read more »