Tag Archives: Himmel

Der Mond hat gelacht

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Ich sah zu den Sternen Und fragte den Mond Ob das Leben zu lernen Sich für mich noch lohnt. Ich schrie in den Himmel In tief dunkler Nacht Es kam keine Antwort Der Mond hat gelacht. So zog ich von dannen Der Weg war mir schwer Das Rauschen der Tannen Hör ich nicht mehr. Die Arie des Lebens Auch sie… Read more »

Ich bin wie das Wetter

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Ich bin wie das Wetter Und schlag um mich her. Mal bin ich adretter, Mal traurig und schwer. Kann brausen und wüten Wie der schlimmste Orkan. Vor mir musst Du Dich hüten, Denn man sieht’s mir nicht an. Wenn ein edler Sonnenschein Umfließt Dein kleines Herz, Schlägt jäh ein greller Blitz hinein, Bringt Panik, Gram und Schmerz. Ich kann der… Read more »

Pappel-Pollen

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Pappel-Pollen schweben Im späten Maienblust Hängen in Spinnweben, Tanzen voller Lust. Taumeln weiter in die Ferne, Getragen durch den Wind, Wie tausend kleine Sterne, Die Nachts am Himmel sind. Einem kleinen Schneesturm gleich Fliegen sie waagrecht daher. Jedoch so warm und weich Mag ich die Flöckchen sehr. Bald kommt der große Regen Und wäscht sie alle hernieder. Alter Mai wird… Read more »

Maiwind

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Durch grüngekronte Bäume Weht aus Süd ein warmer Wind. Singt mir alte Jugendträume, Bringt des Sommers junges Kind. Die Tulpen sind schon längst verblüht, Der Spargel ist verschlungen. Von Ob‘ nun heiße Sonne glüht Des Sommers Hand entsprungen. Das Birkenrauschen möcht erzählen, Von einem fernen Land. Würd ich meine Heimat wählen, Wär es mir bekannt. Frühling, atme kräftig weiter! Schenk… Read more »

Sehnsucht

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Sehnsucht ist die Stimme in mir. Sie klingt nach vergangenem Glück. Sehnsucht ist der Schrei nach Dir. Aber altes Glück kommt nie zurück. Sehnsucht ist der Triebe Gier. Sie schleicht um tausend Stunden und ist ständig hier. Wie die Narben meiner Wunden. Sehnsucht ist mein tiefstes Leid. Ich trage es seit Jahren. Sehnsucht ist ein schwarzes Kleid. Sehnsucht birgt Gefahren…. Read more »

DezemberRosen

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Wann sonst nur kalte Stürme tosen und Grau erstarrt das Land, erblühen bunt Dezemberrosen, und mein Herz, das René fand. Schon einem neuen Frühling gleich, erwacht die gelbe Herbstnatur. Bienen summen um den Teich, der Himmel blau-Azur In unserer ersten Dezembernacht blühte ein gelbes Röschen auf. Das hab ich Dir ans Bett gebracht und ich bestehe sehr darauf, dass es… Read more »

Sommer 2011

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Wie ein Juni kam der April daher, und wie ein Juli war der Mai. Und schon im Juli war nichts mehr von der Sommer-Jubelei. Wenn schon im August die ersten Blätter fallen, erwacht mein Frust, stirbt Gesang von Nachtigallen. Bald stürmen kalte Winde, wie jene aus Oktobern, sehr schroff und ungelinde, um den Winter zu erobern. Stürme, Hagel und Fluten… Read more »

Juligrauen

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Regnerisch, zu kalt und voller Grauen schlägt der Juli auf mich her. Auf Sommersonne und hellblauen Himmel vertraue ich nicht mehr. All das Glück der letzten Wochen, all das schöne Hochgefühl sind im Juli nun zerbrochen; mein Leben steht jetzt gänzlich still. Ich wünscht’ ich müsst’ sie nicht erleben, diese widerliche, dunkle Zeit. Würd’ mein Leben dafür geben, wär von… Read more »

Sommergewitter

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Alle Wiesengräser wiegen sich zeitgleich mit dem Wind. Wenn Vögel tiefer fliegen, Gewitter nicht weit sind. Zuerst sonnig, weiß und blau, in drückend schwüler Hitze wird der Himmel nun schwarz-grau, und ich sehe erste Blitze. Ein Donner folgt in warmen Grummeln, eh’ der erste Tropfen fällt. Die Vögel scheinen zu verstummen, während ein Sturm Einzug hält. Wilde Wolken treibt er… Read more »

Vogelsprache

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Setz’ Dich mal raus in die Natur, zwischen Sträuchern, einzeln Bäumen, schalte ab und höre nur, von was sie sprechen oder träumen. Sie trillern, schwätzen, kreischen, singen, fast dem Bild des Menschen gleich. Manche mögen zeternd klingen, andre Stimmchen singen weich. Jedoch lieber, als der Menschen Stimmen, hör’ ich, was die Vögel sagen. Dort singt Wahrheit, Friede, keine schlimmen Worte,… Read more »

Frühlings-Sonnenstrahlen

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Die ersten Frühlings-Sonnenstrahlen erwecken Schöngeist und Natur. Warmer Wind weht durch die kahlen Bäume, der Himmel getaucht in Blau-Azur. Man möcht’ am liebsten denken, der Winter sei nun schon vorbei. Jedoch, ich hab Bedenken; der Sommer bleibt noch Träumerei. Der Frühling ist des Sommers Kind, noch jung und zart, ganz unvollkommen, so wie auch wir Menschen sind, drum wird’s auch… Read more »

Goldener Oktober

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Golden rotes Baumkleid wieget sich im Wind. Der Sommer nimmt ‘ne Auszeit …und wird des Herbstes Kind. Die Sonne tief am Firmament, der Himmel blau wie’s Meer. Kleine Wärme, ganz dezent, Blütenstauden leer. Bevor es kommt, das Novembergrau, so lass und das genießen. Mir wird schon jetzt so bang und flau, mit dem Sommer abzuschließen.

Eines Tages

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Eines Tages nimmt die Qual ein Ende, dann bin ich im Himmelreich. Wer dann will, der falt’ die Hände, oder spuck auf meine Leich’. Eines Tages bin ich froh, dass dies Leben zu Ende ist. Der Tod, er schmeckt noch roh, nicht mehr lang’, nur dass Ihr’s wisst. 12.08.2010 – 23.50

Hast DU es gesehn?

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Hast Du es gesehn? Das Licht in meinen Augen? Bleib’ doch mal stehn, sieh’s an, es wird Dir taugen! Hast Du es gesehn? Das Lächeln meiner Lippen? Immer wenn wir uns sehn, könnte ich ausflippen! Hast Du es gespürt? Berührung meiner Hände? Nur einem war’s gebürt, meine Sinnflut, sie spricht Bände. Hast es gerochen? Des Sommers lauen Duft? Als Mücken… Read more »