Tag Archives: Leben

Das Leben steht still

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Das Leben steht still Ich fühle es kaum. Was ich auch will Lebt nur noch im Traum. Mein Tag ist ein Schatten Der vergangenen Nacht. Egal, was ich mache Im Kopf bleibt die Schlacht. Um Freude und Trauer Um Liebe und Hass Die Angst schmeckt mir sauer Auf sie ist Verlass. Das Leben steht still Ich hör nur mein Herz…. Read more »

Im Schmerz geboren

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Im Schmerz warst du geboren In klarer Vollmondnacht. Von den Göttern auserkoren Kurz aus einem Traum erwacht. Der Schmerz, er goss sich weiter Durch deine Lebenszeit. Und bald war er der Reiter Deiner Hilflosigkeit. Und jetzt im dritten Lebensakt Führt er Dich ins Verderben. Während er dein Herz zerhackt In tausend rote Scherben Und ein Leid dein Nächstes jagt, Willst… Read more »

Diese Welt…

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Meine Hände sind leer Und müde mein Geist. Mein Herz schlägt schwer Das Nichts in mir kreist. Wie kann ich das abwenden? Wo finde ich mein Glück? In meinen leeren Händen Zerbricht es Stück für Stück. Das letzte Fünkchen Glück. Die Angst hat meiner Seele Große Mauern aufgebaut. Der Kloß in meiner Kehle Hass und Trauer in sich staut. Ich… Read more »

Der Mond hat gelacht

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Ich sah zu den Sternen Und fragte den Mond Ob das Leben zu lernen Sich für mich noch lohnt. Ich schrie in den Himmel In tief dunkler Nacht Es kam keine Antwort Der Mond hat gelacht. So zog ich von dannen Der Weg war mir schwer Das Rauschen der Tannen Hör ich nicht mehr. Die Arie des Lebens Auch sie… Read more »

Neues Leben

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Siebzehn Jahre Gras und Wein Dramen, Tod und Lotterleben. All das soll’s gewesen sein? Es muss noch mehr da draußen geben. Siebzehn Jahre roter Wein Siebzehn Jahre roter Tod. Er wollte mein Begleiter sein Und brachte mich in Seelennot. Siebzehn Jahre grünes Gras, Siebzehn Jahre toter Geist. Zugekifft und ohne Spaß Ein Teufel um den andren kreist. Liebe nur im… Read more »

Gefangen im Traum

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Ich wache auf und bin nicht wach. Das Leben schläft. Ich schwimme in einem Strom Der mich in die Tiefe reißt Greife nach dem Ausgang Schlafe weiter Wache niemals auf. Babylon hält mich gefangen. Möchte ausbrechen Aus diesem Albtraum. Wie lange dauert mein Schlaf? Ich wache auf und erkenne Dass alles ein Traum ist. Realität ist ein Traum. Am Ende… Read more »

Totgeträumtes Glück

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Nur noch nachts im Traum Fühle ich das Glück Das sich tagsüber anfühlt Wie ein Dejavue. Kaum greifbar Und doch war es so nah Dieses unbeschreiblich schöne Gefühl von Glück. Ich atme frei Während mein Herz Sanft schaukelt In den Wogen Diesen Glücks. Diesem schmerzfreien Lustvollen Nächtlich wiederkehrenden Gefühl Das tausendmal schöner ist Als jeder Fick. Mit dem Morgen Beginnt… Read more »

Misère

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Der Wind geht rau Seit vielen, vielen Tagen. Nebel legt sich auf der Au Was hilft’s, jetzt noch zu klagen. Dieser Sommer war schon tot, Ehe er begann. Der Krähen schwarzer Kot Ist der Traum, der längst zerrann. Nun stehn die Weizenfelder Traurig, leer und krumm, Die alt geword’nen Wälder Bleiben braun und schweigen stumm. Auch die Sonne scheint nicht… Read more »

Kindheit, Jugend, Herbst und Winter

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Ein Frühling voller Kindheitstage Kühl, verregnet, grauenvoll. Kindheit war die reinste Plage Ein Frühling in H-Moll. Der Sommer wollte besser sein Die Jugend in C-Dur. Liebe, Sex und roten Wein Lebenslust und Freude pur. Eines Tags bemerkte ich: Mein Sommer wird zu heiß. Und als er just dem Winter glich Lag ich tot in kaltem Schweiß. Viele Blätter sind gefallen… Read more »

Genug

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Ich habe genug. Genug von Dummheit, Von Unehrlichkeit und Lügen; Genug von Intrigen und Hass. Ich habe genug. Genug von Einsamkeit, Von egoistischem Wohlwollen; Genug von menschlicher Gier. Ich habe genug. Genug von kalten Tagen, Von Trübheit und Novemberblues; Genug vom Wetter. Ich habe genug. Genug von jedem Tag, Von jeder Woche; Ich habe genug vom Leben. 14.01.2014 – 20.58

Novembertage

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Im Nebel zieht mein Leben vorbei Und hinterlässt unsichtbare Spuren. Alte Gedanken werden wieder frei Und drehn an meinen Uhren. Täglich ohne Rast und Ruh‘ Seh ich dem November zu Wie er mir die Seele raubt, Meine letzten Früchte klaubt, Es ist egal, was ich heut tu… Sterb ich, leb ich wach ich, Es tangiert mich peripher. Das Leben sei,… Read more »

Wochenenden

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Am Wochenende feiert, tanzt und lacht Der halbe Rest der Welt. Ich bleib allein, bis gegen Acht Mein schwarzer Vorhang fällt. Der rote Wein ist mein Begleiter Durch diese tote Nacht. Ich trink ihn immer weiter, Bis er mich müde macht. Diese graue Einsamkeit Nüchtern zu ertragen, Ist die pure Grausamkeit An solchen toten Tagen. Aber auch der rote Wein… Read more »

Mein Geist

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Mein Geist liegt in Fetzen Vor Euch zerstreut. Und mit ihm die letzten Gedanken von heut. Erst schienen sie rein Und wundersam echt. Jetzt sind sie ein Reim; Meiner Seele ist schlecht. Mein Traum ist vorbei; Er war nur ein Schwank. Die Gedanken sind frei, Meine Seele ist krank. Ich geb mich nun hin Einer anderen Welt, Und suche den… Read more »

In blutig, triefend Leinen

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Ich reiße mir mein Herz heraus Und werf es auf die Straße, Dann nehme ich Reißaus, Und blase in Ekstase Das letzte Lichtlein aus. Du Mensch hast es genommen Und nie daran gedacht, Dass, es zu bekommen, Nicht jedem Freude macht! Warst dumm und gabst nicht Acht. Deine Lügen und Intrigen Hab ich lange angehört. Heut sind sie wie Eintagsfliegen,… Read more »

Schlacht in der Nacht

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Der Wein schmeckt mir bitter Und angstvoll die Nacht. Auch heut kein Gewitter, Doch in mir die Schlacht. Die Schlacht um mein Leben; Ich will es zurück! Nichts kann mir mehr geben, Als mein altes Glück. Ich hatte verlernt, Mir das Glück einzuteilen. Dann hatt sich’s entfernt Und bleibt fern – einstweilen. Doch ich hol es mir wieder Und sei’s… Read more »

Schließ Frieden!

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Wir wollen alle etwas Großes bewegen und geben uns lieber enttäuscht der Lethargie hin, anstatt im kleinen Frieden anzufangen. Schlösse ein Jeder Frieden mit sich und seinem Umfeld, wäre schon das Größte vollbracht. Aber Nein! Uns geht es nur Um all das schnöde Geld. Ein jeder von uns ist ne Hur‘ Und vergiftet damit seine Welt! Besser stehlen und betrügen;… Read more »

Trugbilder

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Manchmal wünscht ich inniglich, Mein Atem stünde still. Und meinem Herz nur einen Stich, Ja, das ist es, was ich will! Alles Hoffen, Vorwärtsschauen Hat nie etwas genützt. Und erneut erscheint das Grauen, Auf welches sich mein Kummer stützt. Warum bringst Du mich nicht um, Du ach so schönes Leben? Sag, was muss ich dafür tun, Um alles aufzugeben? Jeden… Read more »

Ich bin wie das Wetter

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Ich bin wie das Wetter Und schlag um mich her. Mal bin ich adretter, Mal traurig und schwer. Kann brausen und wüten Wie der schlimmste Orkan. Vor mir musst Du Dich hüten, Denn man sieht’s mir nicht an. Wenn ein edler Sonnenschein Umfließt Dein kleines Herz, Schlägt jäh ein greller Blitz hinein, Bringt Panik, Gram und Schmerz. Ich kann der… Read more »

Kalter Mai

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Ich schwelge in Erinnerungen An die alte Zeit. Da hat das Leben noch geklungen, Als wäre es befreit. Als war der Mai noch frühlingshaft Und stand in voller Blüte. Die Kirsche stand in vollem Saft, Mein Herz war voller Güte. Der Frühling war ein Sonnenschein Und brachte uns die Wonne. Heutzutage bricht er ein Und regnet in die Tonne. Ich… Read more »

2079 – Nichts ist mehr, wie es war

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Thomas Janssen, zuletzt wohnhaft in München, Schriftsteller mit geringem Einkommen, geboren 1979. An diesem Auszug aus einer Patientenakte wäre zunächst nichts Ungewöhnliches zu erkennen, würde dieser Mann sich nicht kurz vor seinem 100. Geburtstag in einer Welt wiederfinden, die er so nicht kennt. Wie es dazu kommen konnte, dass er sich als fast Hundertjähriger im Körper eines jungen Mannes Anfang… Read more »

Im frühen Februar

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Es fiel im frühen Februar Der neue, kalte Schnee. Mit ihm kamst Du; Ein Traum ward wahr; Das Grauen war passé. Die Tage mit Dir waren Unwahrscheinlich schön. Ich hab durch Dich erfahren, Alte Wunden gehn, Auch nach vielen Jahren. Mein Traum von Dir entsteht Erstmals seit ein paar Tagen. Und wenn die letzte Skepsis geht, Dann sollten wir es… Read more »

Ich sag dem Tod Adieu

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Lange Zeiten war mein Tod Unendlich lange Qual Und grenzenlose Not, Die mir mein Leben stahl. Das Maß war voll; ich wollt nicht mehr In diesem Umstand leben. Mein Geist schien endlos leer; Mein Ich lag nur daneben. Jahre voller Pein und Schmerz In steter Unzufriedenheit Brachen mir so oft das Herz, Auf der Suche nach Vollkommenheit. Doch nun hat… Read more »

Am Tag, der uns den Frieden bringt

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Am Tag, der uns den Frieden bringt, Da möcht ich wieder leben, Dass Freude alle Welt durchdringt, Und Liebe weiter geben. Am Tag, der uns den Frieden bringt Und Hass zum Fremdwort macht; Am Tag, der neu nach Leben klingt Und der Mensch von Herzen lacht Am Tag, der uns den Frieden bringt, Ein jeder Mensch Dein Bruder ist Und… Read more »

Am Ende der Hoffnung

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Zu Nichts hab ich es gebracht Und zu Nichts werd ich werden. Aus dem Nichts bin ich erwacht, Gefangen hier auf Erden. Gefangen in diesem Leben, Das ich so sehr hasse. Es kann mir nichts mehr geben; Ich ging nie mit der Masse. Ich wünsch, dies Spiel geht bald zu Ende Und wiederholt sich niemals wieder. Leer sind meine Hände,… Read more »