Tag Archives: Morgen

Wochenenden

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Am Wochenende feiert, tanzt und lacht Der halbe Rest der Welt. Ich bleib allein, bis gegen Acht Mein schwarzer Vorhang fällt. Der rote Wein ist mein Begleiter Durch diese tote Nacht. Ich trink ihn immer weiter, Bis er mich müde macht. Diese graue Einsamkeit Nüchtern zu ertragen, Ist die pure Grausamkeit An solchen toten Tagen. Aber auch der rote Wein… Read more »

Letzte Nacht

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Letzte Nacht wars erst gewesen, Da hab ich Dich gesehn. Ich stand vor einem jungen Wesen Voller Geist und traumhaft schön. Du fragtest, ob ich ewig bliebe Und ich sagte: „Ja! Dieses ist die wahre Liebe, Ohne Lüge und Eklat.“ Doch in den frühen Morgenstunden Musstest Du schon gehn. Im Déjà-vu der alten Wunden Fragte ich, wann wir uns sehn…. Read more »

Nachts wenn

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Nachts, wenn ich die Waffen lade, Mit welchen ich mich niederstrecke Wenn ich nachts in Schmerzen bade, Salz aus meinen Wunden lecke Wenn der Schmerz nachts in mir schreit Und ich wütend um mich schlage Wenn Gift die Apathie befreit Die ich nicht mehr ertrage Nachts, wenn Nachtigallen rufen Und die Sterne schweigen Wenn ich nachts die letzten Stufen Meines… Read more »

Schwarz weiß…

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Schlaflose schwarze Nacht, heilsamer heller Morgen. Erst neben Dir erwacht, fühle ich mich geborgen. Wenn Du wieder gehst, weiß ich was mir fehlt. Nur weil Du zu mir stehst, hab ich Dich gewählt. Sprichst Du nicht mit mir, fühl ich mich gequält. Und sprichst Du dann für vier, fühl ich aus meinem Leben erzählt. Oft hältst Du mir einen Spiegel… Read more »

Sommernachtsliebe

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In jener klaren Sommernacht war’s bald um uns geschehn. Du hast mein Herz verrückt gemacht; Ich möcht‘ Dich wieder sehn. Der Glanz in deinen Augen sprach aus vielen tausend Bänden. Und auf dem Weg zum Schlafgemach nahmst Du mich an den Händen. Es folgten Küsse, noch süßer als Wein, bis zu den Morgenstunden. Und noch eh uns weckte der Sonnenschein,… Read more »

Klinik um.

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Memories of Heidelberg… In Heidelberg angekommen, wehten schon die ersten, vertraulichen Wortfetzen an mir vorbei. “Gasch, hasch, machsch, gell”. Sie sind schon ein seltsamen Volk, diese Schwaben, wobei ich für die Badener Schwaben seit je her etwas mehr Sympathie aufbringen konnte, als für die bayerischen, die meine Kindheit prägten. Vielleicht liegt es daran, dass die Badener alles etwas niedlicher aussprechen,… Read more »

Sommernachtstraum

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Ziehen güld’ne Wolken über’s rote Meer, ist der Tag schon alternd, ziemlich müd’ und schwer. Würmchen glühen durch die laue Nacht, bald ein neuer Sommertag erwacht. Singlein vögeln ihre ersten Lieder, auch der Hahn kräht schon bald wieder. Die Sonn erglanzt in neuem Strahl, scheint weit durchs frühgetaute Tal. Und als die späten Vöglein sangen, berührten Lippen des Andren Wangen…. Read more »