Tag Archives: Mutter

Novembertage

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Im Nebel zieht mein Leben vorbei Und hinterlässt unsichtbare Spuren. Alte Gedanken werden wieder frei Und drehn an meinen Uhren. Täglich ohne Rast und Ruh‘ Seh ich dem November zu Wie er mir die Seele raubt, Meine letzten Früchte klaubt, Es ist egal, was ich heut tu… Sterb ich, leb ich wach ich, Es tangiert mich peripher. Das Leben sei,… Read more »

Sommernacht

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Wie lange war ich gezwungen, diese lauen Sommerabende zu missen. Grillen und Zikaden geben ihr Abendkonzert. Aus Hinterhöfen und Biergärten dringt fröhliches Gelächter. Der Duft von griechischen Speisen vermischt sich mit thailändischen und Gegrilltem und liegt schwer in der schwülen Abendluft. Einzelne Menschenpaare schlendern Hand in Hand durch den späten Abend und genießen ihr Zusammensein. Alles fühlt sich plötzlich so… Read more »

Traumtagebuch vom 11.03.2012

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Episode I Ich laufe den Berg der Tannenbergstraße hoch. Wie früher. Mein Vater erwartet mich weinend an der Haustür. Nachbarn sind versammelt. Oma kommt. Mutter ist tot. Sie liegt auf der Couch im Wohnzimmer. Ich breche zusammen. Ich fühle, wie der Boden unter meinen Beinen schwankt und sich wegzieht. Schweißgebadet wache ich auf. Episode II Traurig laufe ich den Berg… Read more »

Heimat

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Bilder alter Kindertage überschatten meinen Traum. Bilder, die ich kaum ertrage, schweben täglich durch den Raum. Ich seh die Uferpromenade die auf meine Schule zielt. Hoff auf Mutters Gnade, ein schlechtes Zeugnis ich erhielt. Doch Mutters Zorn bleibt niemals aus; werd auch heute ihn erleben. Fliehe schreiend aus dem Haus, bin von Einsamkeit umgeben. Ich hör der Lehrer strenge Worte… Read more »

Geistiger Tod

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Das Jahr 2012 begann beschissen. Wobei ich unsere gemeinsame Silvesterfeier noch zum letzten Jahr zähle. Es war trotz einiger widerer Umstände ein sehr gutes Jahr 2011. Und Anfang Januar kamen schon die ersten Katastrophen. Die Wirtschaftskrise traf auch mich. Keine Aufträge mehr, überhöhte Preise, mein Graskonsum stieg schon seit einem Jahr bis ins Unermessliche. Dazu die vertrackte Lage mit René,… Read more »

Weggeworfen

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Gibs nur zu, es war Dein Spiel, fast genau ein Jahr. Über mich weißt Du nun viel, wer ich bin und wer ich war. Schenkte Dir all mein Vertrauen, und meine Liebe auch dazu. Künftig hüt‘ ich mich vor fremden Frauen, denn seit meiner Kindheit seh ich zu, wie sie auf mich herunter schauen und mir mein Leben teils versauen…. Read more »

Verzeihungsgesuch

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Es tut mir so leid. Ich hab mir wirklich Sorgen gemacht. An diesem Abend war ich so ungescheit. Über nichts mehr hab ich hernach gelacht. Wären Klaus und René nicht gewesen, vor Allem Heiko der Beste, wär ich nur traurig gewesen und cancelte alle kommenden Feste. Es war ein Albtraum, nur zu wissen, wie schlecht es Dir geht. Ich sah… Read more »

Mutters Geburtstag

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Zweiundfünfzig wärst Du heut geworden, und ich sehe Dich wie einst vor mir. Nächtlich blicke ich nach Norden; warum bist Du nicht mehr hier… Kannst nicht sehen, all den Schmerz und all das Elend dieser Welt. Sei froh und schone jetzt Dein Herz – es hätte sich zu Tod’ gequält. Schon als ich klein war, sahst Du in der Zukunft… Read more »

Dein Lachen

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Dein Lachen Was hast Du heut’ nur angestellt, was hast Du mit mir gemacht? Deine Stimme hat den Tag erhellt, Dein Besuch hat mir ins Herz gelacht. Als kannt’ ich Dich schon lange als wär mir Deine Seele nicht sehr fremd, bei Dir wird mir nicht bange, oder mein Geist vor Scham gelähmt. Eine Mutterseele ruht in Dir, ein Geist… Read more »