Tag Archives: Sonne

Misère

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Der Wind geht rau Seit vielen, vielen Tagen. Nebel legt sich auf der Au Was hilft’s, jetzt noch zu klagen. Dieser Sommer war schon tot, Ehe er begann. Der Krähen schwarzer Kot Ist der Traum, der längst zerrann. Nun stehn die Weizenfelder Traurig, leer und krumm, Die alt geword’nen Wälder Bleiben braun und schweigen stumm. Auch die Sonne scheint nicht… Read more »

Narben alter Sommertage

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Aus dem Sommergrün entstiegen, Golden, rotes Herbstgewand. Wird bald auf der Erde liegen, Überall im ganzen Land. Heut noch, darf ich sie genießen, Letzte, warme Sonnenstunden. Nah dem Sommer, milde Brisen; Bald ist dieses Bild verschwunden. Eh des Winters eisig Klauen Rauben all die letzten Farben; Hier am Wald und in den Auen Seh ich schon die ersten Narben. Narben… Read more »

Abschiedskonzert

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Ein allerletzter Sommerhauch Weht durch die Stoppelfelder. Die Sonne scheint mir auf den Bauch; Der Wind geht etwas kälter. Letzte Vöglein singen Zum Abschied ein Konzert. Es mag nach Sommer klingen; Doch der ist nichts mehr wert. Die Kronen grüner Wälder Altern vor sich hin. Der Herbst wird stetig gelber; Ein Sommertraum zerrinnt. Bald zieht der Novemberblues Seine Spur durchs… Read more »

Julihitze

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In Mai und Juni kam der Regen Und flutete das Land. Der großen Wassermassen wegen, Es jeder schrecklich fand. Und nun seit vielen Wochen Bleibt der Regen fern. Die Badeseen kochen Unterm Sonnenstern. Die Flora trocknet aus; Ich seh’s an jedem Strauch. Fast 30° in meinem Haus; Der Rasen löst sich auf in Rauch. Ich will mich nicht beschweren; Den… Read more »

Kalter Mai

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Ich schwelge in Erinnerungen An die alte Zeit. Da hat das Leben noch geklungen, Als wäre es befreit. Als war der Mai noch frühlingshaft Und stand in voller Blüte. Die Kirsche stand in vollem Saft, Mein Herz war voller Güte. Der Frühling war ein Sonnenschein Und brachte uns die Wonne. Heutzutage bricht er ein Und regnet in die Tonne. Ich… Read more »

Da kommt die Sonne

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Da kommt die Sonne Und erwärmt das Land. Nach vielen Tagen Regen, Wie von Geisterhand – Ein neuer Sommersegen. Da kommt die Sonne Und alles wird gut. Vorbei ist die Not, Zurück ist der Mut. Das Grauen ist tot. Da kommt die Sonne. Hier geht sie dahin. Möge sie bleiben, Mein Amphetamin! 26.06.2012 – 13:05

Adieu an den Mai

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Adieu, Du alter Mai, Deine Tage sind gezählt. Der Juni kommt morgen herbei, Der Frühlingsvorhang fällt. Hagel, Schnee und Sommerhitze Hast Du uns beschert. Fluten, Sturm und grelle Blitze Haben das Fürchten uns gelehrt. Wenn Du gehst, lass mir die Sonne Und halt die Kälte von mir fern. Sag dem Juni, meine Wonne Ist der Sommer. Ja, auch den hab… Read more »

Maiwind

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Durch grüngekronte Bäume Weht aus Süd ein warmer Wind. Singt mir alte Jugendträume, Bringt des Sommers junges Kind. Die Tulpen sind schon längst verblüht, Der Spargel ist verschlungen. Von Ob‘ nun heiße Sonne glüht Des Sommers Hand entsprungen. Das Birkenrauschen möcht erzählen, Von einem fernen Land. Würd ich meine Heimat wählen, Wär es mir bekannt. Frühling, atme kräftig weiter! Schenk… Read more »

Alles wird gut

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Alles wird gut, ich glaub daran; es kann nicht schlimmer werden. Zu wenig hab ich bisher getan, für mein Glück hier auf Erden. Alles wird gut, ein Wunsch aus reinem Herzen. Nie wieder Blut! Nie wieder Schmerzen! Alles wird gut, nicht nur für mich wird wieder die Sonne scheinen. Sie scheint auch bald für Dich und nicht für irgendeinen. Alles… Read more »

Novembermorgen

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Nebelschwaden am Novembermorgen, Krähen kreischen durch die Stadt. Lieg allein und ungeborgen noch im Bett und fühl mich matt. Nasses Grau sich wie ein Schleier um die toten Bäume hüllt. Jedes Jahr die gleiche Leier, und nichts, was meinen Unmut stillt. Eh‘ um zehn die Sonn‘ erwacht und das Grauen schwindet, ist in meiner Seele Nacht, die sich schreiend windet…. Read more »

2012

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Katastrophen auf der Welt, es gab sie immer; seit der Mensch zu denken wagt. Jedoch sie werden stetig schlimmer; auch wurde es vorhergesagt. Nostradamus, Maya und die Bibel schworen das Ende schon früh herbei. Was kommt, bleibt irreversibel und ist uns jetzt noch einerlei. Bankenkrisen, Gier und Neid, Hungervölker, Beben, Fluten. Alles, was geschieht zur Zeit, lässt Schlimmeres vermuten. Auch… Read more »

Juligrauen

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Regnerisch, zu kalt und voller Grauen schlägt der Juli auf mich her. Auf Sommersonne und hellblauen Himmel vertraue ich nicht mehr. All das Glück der letzten Wochen, all das schöne Hochgefühl sind im Juli nun zerbrochen; mein Leben steht jetzt gänzlich still. Ich wünscht’ ich müsst’ sie nicht erleben, diese widerliche, dunkle Zeit. Würd’ mein Leben dafür geben, wär von… Read more »

Ein Tag Leben

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Die letzten Wochen wurden durch meine Apathie immer unerträglicher, schmerzhafter und zurückgezogener. Bis ich am letzten Wochenende zum Umdenken kam. „So wie es jetzt ist, endet es in einer Katastrophe.“ Ich stellte ab Montag, Dienstag und Mittwoch einige schlechte Gewohnheiten wie das Rauchen und das „Rauchen“ abrupt ein, nahm meinen Behandlungstermin in der Kieferchirurgie wahr und bemerkte eine allgemeine, sehr… Read more »

April, April!

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Der Himmel blau-azur bei 26 Grad dazu Sonne pur man spürt’s; der Sommer naht. Erstes Grün seh’ ich schon sprießen an Sträuchern und auch schon an Bäumen. Erste Blumen auf den Wiesen lassen mich vom Sommer träumen. Ganz so anders, als er’s sonst will, nicht wie man ihn kennt, erscheint er heuer, der April, der den Winter von uns trennt…. Read more »

Graue, kalte, tote Tage

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Graue, kalte, tote Tage, ruhig, geduckt, auf Zehen schleichend. Verdross’ne Stimmung, unausreichend. Sehnsucht nach Lebendigkeit. Sehnsucht nach Liebe, Freude, Erneuerung. Doch nur das Uhrwerk bewegt sich unaufhörlich weiter. Das Leben steht still. Kalte Bilder scheinen durch die Gardinen. Durchbrechen meine Schädeldecke. Schleichen sich ein. Mit Ekel und Abscheu ertrage ich sie, mit klarem Kopf. Klarer als je zuvor. Ohne Nebel,… Read more »

Sommerstrahlen

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Die allerletzten Sommerstrahlen warten draußen, warm und rein. bevor der Herbst mit blassen, fahlen Bildern stiehlt des Sommers Schein. Sommer, deine Tage sind gezählt! Beehr mich bitte sehr bald wieder! Denn wenn Winter meine Seele quält, verstummen alte Lieder. Ich nehm die letzten Sommerstrahlen an mich – geb sie nicht mehr her. Welchen Preis muss ich wohl zahlen, dass der… Read more »

Sommernachtstraum

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Ziehen güld’ne Wolken über’s rote Meer, ist der Tag schon alternd, ziemlich müd’ und schwer. Würmchen glühen durch die laue Nacht, bald ein neuer Sommertag erwacht. Singlein vögeln ihre ersten Lieder, auch der Hahn kräht schon bald wieder. Die Sonn erglanzt in neuem Strahl, scheint weit durchs frühgetaute Tal. Und als die späten Vöglein sangen, berührten Lippen des Andren Wangen…. Read more »