Tag Archives: Wald

Misère

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Der Wind geht rau Seit vielen, vielen Tagen. Nebel legt sich auf der Au Was hilft’s, jetzt noch zu klagen. Dieser Sommer war schon tot, Ehe er begann. Der Krähen schwarzer Kot Ist der Traum, der längst zerrann. Nun stehn die Weizenfelder Traurig, leer und krumm, Die alt geword’nen Wälder Bleiben braun und schweigen stumm. Auch die Sonne scheint nicht… Read more »

Narben alter Sommertage

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Aus dem Sommergrün entstiegen, Golden, rotes Herbstgewand. Wird bald auf der Erde liegen, Überall im ganzen Land. Heut noch, darf ich sie genießen, Letzte, warme Sonnenstunden. Nah dem Sommer, milde Brisen; Bald ist dieses Bild verschwunden. Eh des Winters eisig Klauen Rauben all die letzten Farben; Hier am Wald und in den Auen Seh ich schon die ersten Narben. Narben… Read more »

Mainacht

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Vollmondstrahlen fallen leis‘ Auf nachtgetränkten Wald. Ob den Dächern, mondlicht-weiss, Ein Nachtigallenruf erschallt. Zwei junge Rehe ziehn sich eilig In den dunklen Wald zurück. Der Mondschein strahlt so heilig, Auf des Tages altes Glück. Auch der letzte Vogelsang Verstummt in müder Nacht. Ein Froschkonzert im Freudenklang, Aus fernem Hause wird gelacht. Eh verstummt der letzte Schrei, In klarer Vollmondnacht, Und… Read more »

Tote Bäume

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Tote Bäume stehen grau in dichten Nebelwiesen. Von den Blättern tropft der Tau und ich sehe wieder diesen trostlos dunklen Plattenbau. Im Sommer mag er schön erscheinen, umringt von grünen Bäumen. Heute aber muss ich weinen und mir´s „Sommerglück“ erträumen. streun mit müden Beinen vorbei an alten Scheunen. Gehe weiter durch den Wald, durch nasses, totes Laub, mir friert, wird… Read more »