Trugbilder

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Gefangen

Manchmal wünscht ich inniglich,
Mein Atem stünde still.
Und meinem Herz nur einen Stich,
Ja, das ist es, was ich will!

Alles Hoffen, Vorwärtsschauen
Hat nie etwas genützt.
Und erneut erscheint das Grauen,
Auf welches sich mein Kummer stützt.

Warum bringst Du mich nicht um,
Du ach so schönes Leben?
Sag, was muss ich dafür tun,
Um alles aufzugeben?

Jeden Tag aufs Neue
Erlebe ich Enttäuschung pur.
Und wenn ich mich auf etwas freue,
Stellt sich heraus: Ein Trugbild nur.

Ja, so bin ich, oftmals eigen,
Schwer in den Humor verliebt.
Damit möchte ich Euch zeigen,
Dass es mich auch zweimal gibt.

Doch das nützt nichts; ich muss weiter,
Weiter in die andre Welt.
Denn mein Leben ist wie Eiter;
Hier ist nichts, was mich noch hält.

Bitte, mach dem Trug ein Ende;
Ich erwarte es so sehr.
Ich geb mein Licht in Deine Hände,
Denn ich kann einfach nicht mehr.

18.07.2013 – 21.32

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