Trinknacht

      2 Kommentare zu Trinknacht

Hab die ganze Nacht gesoffen
und Musik laut aufgedreht.
Nachbarn konnten nur noch hoffen,
dass der Spuk zu Ende geht.

Bald drei Flaschen roten Wein
leerte ich in diesen Stunden,
schlug die Wohnung kurz und klein
und hab nur Hass empfunden.

Irgendwann lag ich im Koma
bekleidet in meinem Bett.
Schmeck noch jetzt das Wein-Aroma;
ach wenn ich’s doch gelassen hätt’!

Denn am Tag, da kam das Grauen:
Zittern, Brechreiz, Stuhl wie Teer,
am Boden liegt mein Selbstvertrauen
und mein Kopf ist restlos leer.

16.07.2011 – 16.00

2 thoughts on “Trinknacht

  1. John (Admin)

    Danke Günther, für Deine Kritik. Ich bin Anfänger, darum bitte ich solche “Fehler” zu verzeihen. Wer Hesse liest, weiß wovon ich spreche 😉

  2. Günther Radlherr

    Das sonst gute Gedicht holpert in der 2. Zeile der 3. Strophe recht gewaltig. Besser wäre es vielleicht so:
    Irgendwann lag ich im Koma,
    angezog’n in meinem Bett.
    Schmeck noch jetzt das Weinaroma;
    wenn ich’s doch gelassen hätt’!

    Auch das “ach” in der 4. Zeile ist rhythmisch nicht gut.
    Was habt ihr doch alle für ein Rhythmusgefühl!!!

    Beste Grüße
    G. Radlherr

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