Vogelsprache

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voegelSetz’ Dich mal raus in die Natur,
zwischen Sträuchern, einzeln Bäumen,
schalte ab und höre nur,
von was sie sprechen oder träumen.

Sie trillern, schwätzen, kreischen, singen,
fast dem Bild des Menschen gleich.
Manche mögen zeternd klingen,
andre Stimmchen singen weich.

Jedoch lieber, als der Menschen Stimmen,
hör’ ich, was die Vögel sagen.
Dort singt Wahrheit, Friede, keine schlimmen
Worte, die mein Leben plagen.

Bald werden sie verstummen,
fall’n vom Himmel, schweigend, still.
Keine Biene wird mehr summen,
erreicht der Mensch sein grausam’ Ziel.

Er wird der Letzte sein, der weint
und zetert oder lacht.
Er hat es ja so gut gemeint
und alles damit kaputt gemacht.

(18.05.2011 -18.50)

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